Ortschaftsratsitzung 28.03.2019

Bericht aus dem Ortschaftsrat

In der Ortschaftsrats Sitzung am 28. März 2019 sind durch die anwesenden Mitglieder drei Anträge auf finanzielle Zuwendungen einstimmig bestätigt. Die Grundschule Waldstraße erhielt finanzielle Zuwendung für einen Patenschaftsvertrag und die Abschlussveranstaltung der 4. Klasse.
Der TV Jahn 1889 Roßlau e.V. erhielt eine finanzielle Zuwendung für die Gestaltung einer Ausstellung anlässlich des 130. Gründungsjubiläums. Diese Ausstellung ist fester Bestandteil des diesjährigen Heimat- und Schifferfestes und kann im Zeitraum 23.08. bis 02.09. im Vereinsheim besichtigt werden.
Der Tagesordnungspunkt Vereinsarbeit wurde nicht bearbeitet, weil kein Vertreter anwesend war. Diesen Punkt hatte der Ortschaftsrat im vergangenen Jahr aufgenommen wird aber von den Vereinen nicht genutzt. Hierbei sollte man hinterfragen, warum kein Interesse besteht, denn der Ortschaftsrat sucht den ständigen Kontakt und möchte helfen.
Im Tagesordnungspunkt 9 ging es um ein sehr brisantes Thema. Der Standort Fliederweg wird mit den jetzt zur Verfügung stehenden Fördermitteln saniert. In diesem Zeitraum, von zwei Jahren, können die Hortkinder der Grundschule Waldstraße die Räumlichkeiten nicht nutzen.
Zur Klärung der weiteren Unterbringung der Hortkinder hat der Ortschaftsrat die Leiterin des Eigenbetriebes Dekita, Frau Rach und die Leiterin des Amtes für Bildung- und Schulentwicklung Frau Wendeborn eingeladen.
Leider erhielten wir von beiden Seiten eine Absage. Das Thema bleibt auf der Agenda und wird in der nächsten Sitzung behandelt.
Auch der folgende Tagesordnungspunkt, Ordnung und Sauberkeit, im Stadtteil Roßlau wäre fasst zum „Rohrkrepierer“ geworden. Auf Grund vieler Anfragen der Roßlauer Bürgerinnen und Bürger zum aktuellen Stand hat der OR Vertreter des Tiefbauamtes, des Ordnungsamtes und des Stadtpflegebetriebes eingeladen. Ordnungsamt und Tiefbauamt hatten abgesagt und stattdessen eine schriftliche Erklärung zu kommen lassen.
Die Leiterin des Grünflächenamtes Frau Jaquet, als Vertreterin des Eigenbetriebes Stadtpflege war bereit Rede und Antwort zu geben. Hierbei wurde geklärt das Ordnung und Sauberkeit in den Aufgabenbereich dieser drei Ämter fällt, mit genauer Aufgabenverteilung in verschiedenen Bereichen.
Sehr wohl bemühen sich die Ämter ihren Aufgaben gerecht zu werden, dies wurde an einigen Beispielen auch deutlich. Der Erfolg ist leider nicht immer zufriedenstellend.Es wurde mitgeteilt, dass sich eine Initiative "Für ein sauberes Roßlau" gegründet hat.
Ein verantwortliches Verhalten unserer Bürger würde wesentlich zur Verbesserung der Lage beitragen. Grundstücke im Privatbesitz sind auch betroffen, dabei wohnen einige Besitzer nicht in Roßlau und so gibt es ein schlechtes Bild.

Sylvia Gernoth, stellvert. Ortsbürgermeisterin

Text: Sylvia Gernoth