Dankeschönveranstaltung wieder sehr gelungen

Zu Beginn des Jahres luden traditionell am Montag nach dem Dreikönigstag die Ortsbürgermeisterin und der Ortschaftsrat zum Neujahrsempfang in das Roßlauer Rathaus ein. Wieder haben Schüler der Musikschule „Kurt Weill“ den Empfang wunderbar musikalisch umrahmt, wofür wir herzlich danken. Im Mittelpunkt der diesjährigen Dankeschönveranstaltung am 7. Januar 2019 standen aber vor allem Bürgerinnen und Bürger, die das Heimat-und Schifferfest 2018 persönlich oder finanziell unterstützt haben und somit zum Gelingen des Festes wesentlich beitrugen. Der Ortschaftsrat, der erstmalig das Fest federführend vorbereitet und durchgeführt hat, konnte sich in diesem feierlichen Rahmen bei den vorwiegend ehrenamtlich Mitwirkenden mit einer Anerkennung bedanken. Neben diesen Ehrenamtlichen wurde außerdem Verena Looke mit einer Anerkennung gedankt, die älteren und hilfsbedürftigen Mitbürgern aufopferunsvoll viel Zeit und Verständnis schenkt, sei es im Seniorenheim „An der Rossel“ oder in den Räumlichkeiten der Dessauer Tafel am Anhaltiner Platz. Auch das jahrzehntelange Engagement von Günther Engel für den Rassekaninchenzuchtverein G 325 e.V. wurde mit einer Anerkennung gewürdigt. Neben ihrem sportlichen Einsatz bei den Kegelfrauen kümmert sich die 2. Vorsitzende des ESV Roßlau 51 e.V., Sandra Möbius in ihrer Freizeit um alle möglichen Belange des Vereins und erhielt dafür ebenfalls eine Anerkennung.

Alle an diesem Abend für ihr Ehrenamt Ausgezeichneten sind eine große Stütze für das kulturelle, sportliche, soziale und gesellschaftliche Leben in unserer Stadt und bereichern dieses auch, was Ortsbürgermeisterin Müller in den Spruch: „Nicht jeder Tag ist dafür bestimmt, etwas Großes zu tun, aber gewiß dafür, etwas Gutes zu vollbringen“ zum Ausdruck brachte. Sie ging in ihrer Rede auch auf die Dinge ein, mit denen sich die Kommunalpolitiker über Jahre herumgeplagt haben und die nun in den nächsten Jahren fruchten werden, sei es die nun beginnende Sanierung des Hauses I der Goetheschule, wofür seit Dezember endlich der Fördermittelbescheid vorliegt. Und auch die ehemalige Lernbehindertenschule am Fliederweg kann dank bewilligter Fördermittel zum Hort umgebaut werden.

Im Sommer war der Eigentümer und Investor des Luchplatzes plötzlich und unerwartet verstorben. Unsere Stadt verdankt Martin Michael Trenkle (1961-2018) sehr viel. Inzwischen konnte ein Nachfolger gefunden werden, so dass die geplante Baumaßnahme mit dem Neubau des Rewe-Marktes nun angegangen werden kann.

Das ehemalige Altenheim Waldstraße wurde vom Roßlauer Unternehmer Mario Eilfeld gekauft und wir können gespannt sein, was sich in dem Gebäude entwickeln wird. Das größte städtische Investitionsprojekt, die Ertüchtigung des Industriehafens Roßlau kann fortgesetzt werden, obwohl der Ausbau wegen einiger Planänderungen erheblich teurer wird.

In der Innenstadt hat sich der Saarländische Schwesterverband für den Bau einer Einrichtung für betreutes Wohnen entschieden (im Februar werden vorraussichtlich die Stadträte darüber befinden). Weiter beschäftigen werden uns die Umgehungsstraße und die Sanierung der Zerbster Brücke, um nur einige Baustellen zu nennen.

Herzlich danken wir für die Grußworte von Bürgermeisterin Sabrina Nußbeck und des Landtagsabgeordneten Holger Hövelmann. Dank gilt auch allen Ortschaftsräten für die finanzielle Unterstützung zur Ausrichtung der Dankeschönveranstaltung und natürlich Frau Hinz und der Gaststätte „Braustübl“ für die gastronomische Versorgung.

Silvia Koschig, Ortschaftsrätin

Text: Silvia Koschig
Bilder: Sylvia Gernoth